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Höhere Bundeslehranstalt
für wirtschaftliche Berufe

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Projektreise der HL 5A nach Paris & Barcelona

Die zweite Schulwoche (von 9. bis 16. September 2011) verbrachten wir, die Schülrinnen der HL 5A mit unseren Lehrern Veronika Stangl und Roland Mittermair in Paris und Barcelona. Wir landeten am Freitagabend in Paris, verstauten unser Gpäck im Hotelzimmer und nach schnellem Frischmachen ging es los.

Mit viel Energie, die im Laufe der Woche etwas nachließ, hatten wir gleich am ersten Abend einen wunderschönen Ausblick vom Triumphbogen über die Stadt der Lichter. Danach ließen wir den Abend mit einem gemütlichen Essen auf den Champs-Elysées ausklingen.

Am nächsten Tag trafen wir unsere französischsprachige Reiseführerin Verena. Sie zeigte uns das Quartier Latin, wo sich viele wichtige Sehenswürdigkeiten befinden wie zum Beispiel: die Universität Sorbonne und das Pantheon. Nach einem kurzen Picknick im romantischen Park Jardin du Luxembourg ging es weiter auf die Ile de la Cité mit Notre Dame. Nachdem wir im Louvre, neben vielen anderen Kunstwerken aus fünf Jahrtausenden die berühmte Mona Lisa von Leonardo da Vinci bewundert hatten, schlenderten wir durch die Tuilerienpark zum Place de la Concorde. Der Tag klang aus mit einem Rundgang am Montmartre und einer stimmungsvollen Besichtigung der Basilique du Sacré Coeur.

Früh am nächsten Morgen stiegen wir in den Zug nach Versailles, das uns leider regenverhangen empfing. Da sich nach der Schlossbesichtigung das Wetter zu unseren Gunsten wendete, spazierten wir durch den malerischen Park bis zum burgenländischen Dorf von Marie Antoinette. Zurück in Paris beendeten wir den Tag mit einer netten Bootsfahrt auf der Seine und einem Ausblick vom Eiffelturm über die ganze Stadt.

Den letzten Tag in Frankreich verbrachten wir mit einem Spaziergang durch den märchenhaften aber etwas unheimlichen Friedhof Père Lachaise. Von dort durchquerten wir das Marais bis hin zum Centre Pompidou, wo wir in den Gassen rund um Les Halles auch die Modewelt von Paris kennenlernen durften. Dazu entließen uns die Professoren vor dem Brunnen von Niki de Saint Phalle um shoppen zu gehen.

Am Abend hieß es ab zum Flughafen – AU REVOIR Paris & BUENAS DÍAS Barcelona.

Den nächsten Morgen lernten wir unseren Lieblingsführer Daniel kennen, welcher uns vom Zentrum Barcelonas und ganz Kataloniens, dem Plaza Catalunya, die Ramblas hinabführte. Dort machten wir einen Abstecher in den bekanntesten Markt Barcelonas „La Boquería“, um mit einer vitaminreichen Stärkung den Marsch durch die Altstadt bis zum weltbekannten Picasso Museum durchzuhalten.

Unser nächstes Ziel war eine Hafenrundfahrt mit den „Golondrinas“. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, fuhren wir mit einem Lift auf die Kolumbusstatue, die einen wunderbaren Rundumblick über die ganze Stadt bietet. Um das spanische Flair zu vertiefen, gönnten wir uns an der Hafenmole traditionelle Gerichte, wie z.B.: Tapas, Tortillas oder Paella.

Am Mittwoch standen einige der beühmtesten Bauten von Antonio Gaudí auf dem Programm. Neben der Casa Milà und Batlló beeindruckte uns vor allem die Kathedrale „La Sagrada Familia“, sein Lebenswerk, das bis jetzt noch immer unvollendet ist. Da wir nicht genug bekamen von Gaudís Genie, ging es weiter in den Park „Güell“. Von dort aus genossen wir einen wunderschönen Ausblick über die Stadt. Zudem war das Zusammenspiel von Natur und Kunst sehr beeindruckend. Als Abschluss des Tages, fuhren wir zum Strand und bewunderten den Sonnenuntergang. Am nächsten Vormittag hatten wir – endlich – etwas Freizeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Zu Mittag fuhren wir auf den Montjuic, wo wir die Werke von Joán Miró bewunderten und danach zum Museum „MNAC“, in welchem die wichtigsten Etappen der katalonischen Kunstgeschichte präsentiert werden. Um nicht nur Barcelona kennen zu lernen, fuhren wir am Abend nach Sitges, wo wir nach einer Stärkung und einem kurzen Rundgang mediterranes Flair genießen konnten.

Am letzten Tag gingen wir zum Stadion „Camp Nou“ und erledigten Einkäufe im riesengroßen Fanshop. Zum Abschluss der Sprachreise fuhren wir mit Bus und Standseilbahn zur Spitze der höchsten Erhebung Barcelonas, dem Tibidabo. Wir genossen einen letzten Blick über die Stadt und machten uns auf den Weg zum Flughafen.

Alles in allem war es eine unglaublich dichte aber mehr als interessante Reise, von der wir mindestens so viele Fotos wie Eindrücke mit nach Hause brachten.

HL 5A